Samstag, 8. Februar 2014

Basilikum ( Ocimum basilicum L. )

Der Basilikum hat seinen Bekanntheitsgrad wohl deutlich erhöht als der Kulinarische Trend Mozzarellascheiben mit Tomate, Pfeffer und Basilikumblättern als Antipasto unsere Küchen eroberte.

Dass der König der Gewürze auch eine Heilpflanze ist, ist dadurch womöglich leicht in den Hintergrund geraten.
Denn bereits schon in der frühen Volksmedizin wurden aus den Basilikumextrakten Salben hergestellt die oft bei Hautentzündungen verordnet wurden oder zum Beispiel Basilikumtee galt als beruhigend und krampflösend bei Verdauungsproblemen wie Blähungen und Völlegefühl.
Aber in einer Sache sind sich von Hausfrau, Hobbykoch bis hin zum Feinschmecker alle darüber einig, das man frische Blätter verwenden muss, weil beim Trocknen die wichtigsten Inhaltsstoffe verloren gehen.
Da der Basilikum sehr kälteempfindlich ist sollte man ihn an sonnigen Plätzen mit nährstoffreichen Böden im Garten anpflanzen.
Er kann eine Höhe von 50cm erreichen seine buschigen dunkelgrünen, eiförmigen werden während der Blütezeit von Juni bis September von weiß, gelblich-weiß oder roten Blüten zu einem wahren Hingucker.
Das Sammelgut beim Basilikum ist es das Kraut und sollte mit Beginn der Blütezeit eingesammelt werden.
Am besten frisch mehrmals im Jahr verwenden und genießen.

Basilikum aussäen

Ab Ende Februar sollten die Lichtverhältnisse für die Anzucht von Basilikum am Küchenfenster wieder ausreichend sein. Es können Töpfe oder Schalen dafür verwendet werden. Diese mit nährstoffarmer Aussaaterde befüllen und die Samen darauf gut verteilen.
Wichtig: Die Samen dürfen auf keinem Fall mit Erde zugedeckt werden der Basilikumsamen ist ein Lichtkeimer.

Anzuchtgefäße: Töpfe und Schalen vor der erneuten Aussaat gut mit Essigwasser ausspülen.Eventuell vorhandene Sporen schädlicher Mikroorganismen können den Keimlingen sonst stark zusetzen.

Aussaatprobleme: Wenn gesäte Kräuter schlecht keimen oder vor sich hin kümmern, kann dies an selbstgewonnen Samen liegen die schon zu alt sind oder sogar an schlechter und alter Erde. In solchen Fällen kann man mit Braunalgenextrakt die Keimung und das Pflanzenwachstum anregen.

Keimfähigkeit prüfen: Ob Samen keimfähig sind, lässt sich leicht feststellen: ein paar Samen zwischen Küchenkrepp mehrere Tage quellenlassen. Danach sollten bei mindestens der Hälfte aller Samenkörner die ersten Keimlinge das Treiben beginnen. Keimt weniger wie die Hälfte, sät man später am besten doppelt so dicht aus. Sollten nur ganz wenige Samen die Kraft zu Auskeimen haben sollte man diese auf gar keinem Fall wegwerfen sondern diese als Vogelfutter verwenden und somit unseren gefiederten Freunden einen Gefallen damit erweisen.


Frischer Basilikum bringt eine zarte Würze und Frische in jedes leichte Essen. Da seine Aromen nicht so schnell verfliegen, lassen sich aus seinen Blätten aromatische leichte Speißen zaubern.


Rezepte gibts    HIER

Wissenswert

 

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